Energieverbrauch ---------------- 2026-10 Hier betrachte ich die drei grossen Bereiche, die man unter direkter eigener Kontrolle hat. Der kaum beinflussbare oeffentliche Bereich und der indirekte Energieverbrauch im Konsumbereich ignoriere ich hier. Energieverbrauch pro Jahr Heizen: 7,5 RM Holz * ca. 500 kg/RM = 3750 kg Holz 3750 kg * 4 kWh/kg = 15000 kWh Heizenergie Mobilitaet: ca. 3300 km * ca. 6 l/100km = ca. 200 l Benzin 200 l * 10 kWh/l = 2000 kWh Mobilitaetsenergie (Dazu kommen noch etwas Zug und Mitfahren.) Hausstrom: ca. 2000 kWh In Summe im Jahr in den drei grossen Bereichen: 15000 + 2000 + 2000 = 19000 kWh Energieverbrauch CO2-Emissionen Der Strom ist vom eigenen Dach. Ueber die Lebensdauer kann man die Herstellungskosten umrechnen auf im Schnitt 50g/kWh. Damit sind es bei mir ca. 2000 kWh * 50 g/kWh = 100 kg CO2 im Jahr. Die 2000 kWh Benzin setzen fossiles CO2 frei, naemlich: 200 l * 2,37 kg/l = 474 kg CO2 im Jahr. Das Holz an sich ist CO2-neutral. Die Maschinennutzung verbraucht ganz grob 3*6l (Wald) + 7*3l (Spalten) + 6*3l (Saegen) = ca. 60l Diesel im Jahr. 60 l * 2,65 kg CO2 = ca. 160 kg CO2 Dazu noch schaetzungsweise 6l Motorsaegenbenzin. Das ist synthetisch hergestellt (Aspen), setzt aber sicherlich auch CO2 frei. Wenn ich das hier mal rechne wie herkoemmliches Benzin dann sind es: 6 l * 2,37 kg/l = 14 kg CO2 Zusammen: 160 + 14 = 174 kg CO2 In Summe pro Jahr: 100 + 474 + 174 = 748 kg CO2 (Weitere Energie und CO2-Emissionen stecken in meinen Konsumguetern, genutzten Dienstleistungen und dem Essen. Zudem in allen oeffentlichen Einrichtungen und der Infrastruktur, die ich natuerlich auch nutze.) Primaerenergiebedarfgedanken 2000-Watt-Gesellschaft https://de.wikipedia.org/wiki/2000-Watt-Gesellschaft Ziel: Jahresprimaerenergieverbrauch von 17520 kWh pro Person Da bin ich deutlich darueber. Reduzieren kann ich meinen Energiebedarf beim Heizen in erster Linie durch bessere Daemmung und noch viel mehr durch das Zusammenwohnen mit mehr Personen. Das Zusammenwohnen spart sofort den Heizbedarf jeder weiteren Person komplett ein! Das ist der groesste Hebel hierbei. Bei der Mobilitaet reduziert sich der Energiebedarf wenn weniger Masse bewegt werden muss ... und natuerlich wenn man weniger mobil ist ... zumindest weniger motorisiert unterwegs ist. Beim Hausstromverbrauch ist offensichtlich, dass man reduziert indem man Geraete abschaltet oder gar nicht hat. Einsparpotenziale der CO2-Emissionen Bei der Mobilitaet koennte ich mit einem kleinen E-Auto (45 km/h) einsparen: 3300 km * ca. 10 kWh/100km = 330 kWh (statt 2000 kWh) Die CO2-Emissionen fuer's Fahren sind dann noch: 330 kWh * 50 g/kWh = 17 kg CO2 (statt 474 kg!) (Die Herstellungskosten sind nicht eingerechnet. Das ist aber auch komplex, weil es Unterschiede macht, je nachdem was mit meinem jetzigen Auto danach passiert und ob ich mit einem neuen Auto andere potenzielle Kaeufer verdraenge.) Der Hauptverbrauch ist klar die Heizung. Falls ich nicht mit Holz sondern komplett mit Waermepumpen mit einem COP von 3 heizen wuerde, dann waeren es -- vereinfacht gesagt -- 5000 kWh statt 15.000 kWh. Dann waere es 5000 kWh * 50 g/kWh = 250 kg CO2 (statt 174 kg CO2 derzeit) (Dieser Wert ist erstmal hoeher als die 174 kg CO2 fuer die Brennholzarbeit, jedoch sind dort nur die Treibstoffemissionen beruecksichtigt und nicht die Herstellungsemissionen der Gefaehrte und Maschinen. Zudem kann Holz, das ich nicht verbrenne, andere Emissionen ersetzen. Als Bauholz koennen z.B. Zementemissionen ersetzt werden. Die Gesamtemissionen meines Brennholzes sind also global gesehen hoeher als nur die 174 kg CO2, die ich hier berechnen kann. Holz kann auch, aehnlich wie Erdoel, als potenziell langfristiger CO2-Speicher angesehen werden, indem man das Holz einfach wachsen laesst, dauerhaft verbaut oder es luftdicht abgeschlossen unter die Erde wandert.) Wenn ich zur Haelfte mit der WP und zur Haelfte mit Holz heizen wuerde, waeren es 12.000 kWh. In diesem Fall also: 3000 kWh * 50 g/kWh = 150 kg CO2 fuer den Stromanteil 174 kg / 2 = 87 kg CO0 fuer den Holzanteil macht 237 kg CO2 in Summe (statt 174 kg CO2 derzeit) (Wie gesagt: Der Stromanteil ist mit Herstellungsemissionen gerechnet, der Holzteil ohne Herstellungsemissionen der Gefaehrte und Geraete.) Weniger Waermeverluste durch bessere Daemmung wuerde die Menge an benoetigter Heizenergie einsparen. Plaene (Stand 2026-10) Der Uebergang zum 45km/h-E-Auto ist geplant. Derzeit warte ich vor allem noch auf einen breiteren und dadurch guenstigeren Gebrauchtmarkt. (Im Moment kosten gebrauchte Opel Rocks-e so viel wie neue.) Derweil verlaengere ich die Lebensdauer des Benziners (VW Lupo) und fahre moeglichst wenig Kilometer. Ich denke, dass das oekologisch gesehen eine brauchbare Option sein wird. (Sollen besser die Vielfahrer zuerst auf E-Autos umsteigen. Mit denen will ich nicht in Konkurrenz treten.) Ganz vom Auto weg, z.B. auf ein E-Bike, finde ich momentan schwierig. Der Wetterschutz und die Befoerderung von zwei Personen und Gepaeck sind mir (noch) wichtig. Oeffentliches Carsharing ist nicht moeglich. Privates Carsharing ist nicht so einfach moeglich. Der Einbau von LLWPs ist bereits geplant, um zunehmend mehr Holz zu verdraengen. Rein finanziell ist das Heizen mit Holz fuer mich die billigste Option. Waeren jedoch Investitionen in die Holzheizung noetig, dann wuerde sich das eher nicht lohnen. Nach und nach ein Umbau auf WPs scheint mir der beste Weg zu sein. Die Holzheizung deckt dabei weiterhin die kaeltesten Tage ab, wo sie einfacher hohe Waermeniveaus erzeugt als die LLWPs. Der Hauptteil und v.a. die Grundwaerme soll zukuenftig jedoch von den LLWPs kommen. Es muss sich zeigen, inwiefern das zu weiterem Netzbezug fuehrt (der auch Oekostrom ist). Daemmmassnahmen sind zum Teil vorgesehen. Eine Komplettsanierung ist unrealistisch.